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Anbau

Anbau

Kakaoernte in Ghana.

Afrika ist der Hauptproduzent von Kakao: jährlich ernten Millionen kleiner Farmen fast 70% der Weltkakaoernte. Die Elfenbeinküste und Ghana sind die führenden Länder. Sie stehen jeweils für  40% und 15%.

Obwohl Kakao ursprünglich aus dem Regenwald Lateinamerikas stammt, werden nun die größten Ernten in Afrika und Asien geerntet. Wie hat der Kakao den Pazifik überquert?

Kakao wird in Afrika seit dem Ende des 18. Jahrhunderts angebaut, obwohl es anfangs kein großer Erfolg war. Die ursprünglichen Criollo-Arten des Kakaos – mit hervorragender Qualität, aber sehr empfindlich für Seuchen - konnten auf afrikanischem Boden nur schwer Fuß fassen. Einige Jahrzehnte später wurde eine andere Kakaoart - der Forastero -, stärker, aber von minderwertiger Qualität auf den Inseln São Tomé und Fernando Po eingeführt.

Diese Einführung und die ersten ermutigenden Ernten  fielen mit der weltweit zunehmenden Nachfrage nach Kakao in der Epoche der ersten Industrialisierung zusammen.

Gleichzeitig bedrohten politische Instabilität und Krankheiten die Kakaoproduktion in Lateinamerika, also suchten die Händler nach neuen Gebieten, in denen die Kultivierung von Kakao entwickelt werden könnte. Um diese Zeit wurde der Kakaoanbau zum ersten Mal in die Äquatorialgebiete von Sri Lanka und Java (Indonesien) exportiert.

Obwohl Lateinamerika heute noch immer ein wichtiger Lieferant hochwertigen Kakaos ist, wurde die Hauptproduktion nach Afrika (Elfenbeinküste und Ghana) sowie Asien (Indonesien) versetzt.
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