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17-05-2010

TREND: Dessertgläschen locken Naschkatzen

Heutzutage kommt man kaum noch daran vorbei. Dessertgläschen sind immer wieder ein schöner Abschluss einer festlichen Mahlzeit und es bieten sich unzählige Möglichkeiten für Auge und Gaumen.

So ist es fast schon ein „Muss“, für seine die Kunden eine oder mehrere Dessertvarianten im Glas, im Angebot zu haben. Dieser Trend zeichnet sich auch immer mehr in Restaurants und bei Cateringbetrieben ab.
Bei Umfragen werden als spontane Gründe vor allem die Erweiterung des Sortiments, Arbeitserleichterung, Produktivität und zukunftsgerichtetes Denken genannt.

Was es zu beachten gibt!
Wie kommt das eigene Rezept ins Glas? Welche Kreationen sind am besten geeignet?
Vielleicht schon existierende Rezepte? Das Befüllen von Gläschen mit Ihren Mousse-Klassikern ist am einfachsten und gibt Ihnen vor allem die Möglichkeit, Ihren Kunden diese abgewandelte Version vorzustellen.
Eine klassische Schokoladencreme oder -mousse abwechselnd mit einer Schicht fruchtiger Bavarois, Keks, Fruchtstückchen, Krokant oder Crumble ist mehr als genug um Ihre Kundschaft zu verwöhnen und ausgiebig experimentieren zu können.

Glas oder Kunststoff
Hier scheiden sich die Geister. Glas ist starr und hat mehr Klasse, doch hierdurch steigen auch die Gesamtkosten.
Dennoch sollten Sie sich auch das folgende Szenario durch den Kopf gehen lassen. Das Glas preislich durchzurechnen liegt auf der Hand, aber geben Sie Ihren Kunden auch die Gelegenheit, einen Teil wieder zurückzubekommen, indem Sie einen Pfand anrechnen und diesen wieder auszahlen. So haben die Kunden das Gefühl, einen ehrlichen Preis für ihr Dessert zu bezahlen und auf diese Weise stehen sie ab und zu ohne neues Kaufvorhaben in Ihrem Laden.

Die Kehrseite der ‚gläsernen’ Medaille sind wiederum die Aspekte Hygiene und Sicherheit. Streng genommen ist Glas ein HACCP-Hindernis. Glassplittern als Folge eines Bruchs möchte sich niemand einverleiben. Seien Sie daher auf der Hut, bei einem Weiterverkauf an Dritte und bei großen Mengen. Behalten Sie den Überblick! Achten Sie auf Ihre Verpackung.
Hygiene: nur indem Sie selbst äußerst hygienisch mit zurückgebrachten Gläsern umgehen, vermeiden Sie Infektionen und Verschmutzungen.

Mittlerweile gibt es auch ein paar Kunststoff-Fans. Nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern hauptsächlich um 100 %ig den HACCP-Vorschriften zu entsprechen. Keine Zurücknahme von Gläsern, Bechern oder Töpfchen und ein perfekt berechenbarer Herstellungspreis für das gesamte Dessert.

Verkauftipps

  • Wählen Sie einfache Rezepte und Geschmacksrichtungen (Schokolade, Fruchtmousse, Keks, frisches Obst usw.).
  • Experimentieren Sie mit bunten und kontrastreichen Cremeschichten. Bringen Sie Farbe in die Ladentheke.
  • Verringern Sie den Gelatinegehalt um ca. 30 %. Dadurch haben die Cremes einen intensiveren Geschmack.
  • Arbeiten Sie gegen Jahresende mit kleinen Probiergläschen und versuchen Sie, diese in Ihrem Sortiment anzubieten.
  • Eine angemessene Verpackung beugt Bruch durch nachlässigen Transport vor.
  • Wählen Sie die Kunststoffbehälter sorgfältig aus, indem Sie sie auf ihre Tiefkühlbeständigkeit testen.
verrines

Quelle: Zeitschrift Chocolaterie

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