TREND: Dessertgläschen locken Naschkatzen
Heutzutage kommt man kaum noch daran vorbei. Dessertgläschen sind immer wieder ein schöner Abschluss einer festlichen Mahlzeit und es bieten sich unzählige Möglichkeiten für Auge und Gaumen.
So ist es fast schon ein „Muss“, für seine die Kunden eine oder
mehrere Dessertvarianten im Glas, im Angebot zu haben. Dieser Trend
zeichnet sich auch immer mehr in Restaurants und bei
Cateringbetrieben ab.
Bei Umfragen werden als spontane Gründe vor allem die Erweiterung
des Sortiments, Arbeitserleichterung, Produktivität und
zukunftsgerichtetes Denken genannt.
Was es zu beachten gibt!
Wie kommt das eigene Rezept ins Glas? Welche Kreationen sind am
besten geeignet?
Vielleicht schon existierende Rezepte? Das
Befüllen von Gläschen mit Ihren Mousse-Klassikern ist am
einfachsten und gibt Ihnen vor allem die Möglichkeit, Ihren Kunden
diese abgewandelte Version vorzustellen.
Eine klassische Schokoladencreme oder -mousse abwechselnd mit einer
Schicht fruchtiger Bavarois, Keks, Fruchtstückchen, Krokant oder
Crumble ist mehr als genug um Ihre Kundschaft zu verwöhnen und
ausgiebig experimentieren zu können.
Glas oder Kunststoff
Hier scheiden sich die Geister. Glas ist starr und
hat mehr Klasse, doch hierdurch steigen auch die
Gesamtkosten.
Dennoch sollten Sie sich auch das folgende Szenario durch den Kopf
gehen lassen. Das Glas preislich durchzurechnen liegt auf der Hand,
aber geben Sie Ihren Kunden auch die Gelegenheit, einen Teil wieder
zurückzubekommen, indem Sie einen Pfand anrechnen und diesen wieder
auszahlen. So haben die Kunden das Gefühl, einen ehrlichen Preis
für ihr Dessert zu bezahlen und auf diese Weise stehen sie ab und
zu ohne neues Kaufvorhaben in Ihrem Laden.
Die Kehrseite der ‚gläsernen’ Medaille sind wiederum die Aspekte
Hygiene und Sicherheit. Streng genommen ist Glas ein
HACCP-Hindernis. Glassplittern als Folge eines
Bruchs möchte sich niemand einverleiben. Seien Sie daher auf der
Hut, bei einem Weiterverkauf an Dritte und bei großen Mengen.
Behalten Sie den Überblick! Achten Sie auf Ihre Verpackung.
Hygiene: nur indem Sie selbst äußerst hygienisch mit
zurückgebrachten Gläsern umgehen, vermeiden Sie Infektionen und
Verschmutzungen.
Mittlerweile gibt es auch ein paar Kunststoff-Fans. Nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern hauptsächlich um 100 %ig den HACCP-Vorschriften zu entsprechen. Keine Zurücknahme von Gläsern, Bechern oder Töpfchen und ein perfekt berechenbarer Herstellungspreis für das gesamte Dessert.
Verkauftipps
- Wählen Sie einfache Rezepte und Geschmacksrichtungen (Schokolade, Fruchtmousse, Keks, frisches Obst usw.).
- Experimentieren Sie mit bunten und kontrastreichen Cremeschichten. Bringen Sie Farbe in die Ladentheke.
- Verringern Sie den Gelatinegehalt um ca. 30 %. Dadurch haben die Cremes einen intensiveren Geschmack.
- Arbeiten Sie gegen Jahresende mit kleinen Probiergläschen und versuchen Sie, diese in Ihrem Sortiment anzubieten.
- Eine angemessene Verpackung beugt Bruch durch nachlässigen Transport vor.
- Wählen Sie die Kunststoffbehälter sorgfältig aus, indem Sie sie auf ihre Tiefkühlbeständigkeit testen.
Quelle: Zeitschrift Chocolaterie